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Qualifikationsverfahren

Prüfungen

Standortbestimmung

In der siebten Woche nach Lehrbeginn und nach dem ersten Semester (falls nötig), sowie am Ende des ersten Lehrjahres wird eine Standortbestimmung durchgeführt. Sie beinhaltet die Zeugnisnoten in den Fächern BRV, Rechnungswesen, Muttersprache, Englisch, Französisch und Mathematik. Die Beurteilung der Berufslernenden wird durch ein Gespräch mit dem Klassenlehrer abgerundet. Die Schule informiert am Ende des ersten Lehrjahres die Lehrbetriebe über den aktuellen Stand ihrer Berufslernenden und empfiehlt die Art der Weiterführung des Lehrverhältnisses (M-Profil oder E-Profil) – bei Bedarf wird ein Gespräch mit den Eltern und dem Lehrbetrieb stattfinden. Die unten auf-geführten Promotionsbestimmungen sind verbindlich.

Promotionsbestimmungen

  • Für die definitive Aufnahme ins nächste Semester gelten die folgenden Bedingungen:
    • Notendurchschnitt von 4.0 in allen Fächern
    • Höchstens zwei Noten ungenügend
    • Abweichung dieser ungenügenden Noten zur Note 4 gesamthaft höchstens 2.0 Punkte.
  • Für die Berechnung des Durchschnitts zählen alle im betreffenden Semester unter-richteten und benoteten Fächer mit Ausnahme der Fächer Turnen/Sport und IKA.
  • Die Berufslernenden, welche die Bedingungen zweimal nicht erfüllen, wechseln ins E-Profil.

Lehrabschlussprüfungen

Am Ende der dreijährigen Lehre findet eine Prüfung statt, welche feststellt, ob die Fach-hochschulreife erreicht ist. Neben den gedächtnismässig erworbenen Fähigkeiten sollen auch geistige Reife, selbständiges Denken, Verantwortungsbewusstsein und Ausdrucks-vermögen beurteilt werden.

Prüfungsfächer

Betrieblicher Teil Schulischer Teil
  • Arbeits- und Lernsituationen (ALS)
  • Prozesseinheiten (PE)
  • Schriftliche Prüfung
  • Mündliche Prüfung
  • FRW
  • VBR
  • Muttersprache
  • Französisch
  • Englisch
  • Mathematik
  • Geschichte und Staatslehre

Voraussetzungen

Die betriebliche und die schulische Prüfung müssen bestanden sein.
  • Die betriebliche Prüfung gilt als bestanden, wenn
    • die Gesamtnote mindestens 4.0 beträgt und
    • höchstens eine Fachnote ungenügend ist, die nicht unter 3.0 liegt.
  • Die schulische Prüfung gilt als bestanden, wenn
    • die Gesamtnote mindestens 4.0 beträgt,
    • nicht mehr als zwei Fachnoten ungenügend sind und
    • die Summe der negativen Notenabweichungen zur Note 4.0 nicht mehr als 2.0 Notenpunkte beträgt.

M-SchülerInnen müssen für einen erfolgreichen Abschluss zuerst sämtliche Bedingungen des E-Profils erfüllen.

Fächer Erfahrungsnote Prüfungsnote Fachnote
Volkswirtschaft,
Betriebswirtschaft, Recht
Durchschnitt Zeugnisnoten des 5. und 6. Semesters Schriftliche Prüfung am Ende des 3. Lehrjahres Durchschnitt der Erfahrungs- und Prüfungsnote
Finanz- und
Rechnungswesen
Durchschnitt Zeugnisnoten des 5. und 6. Semesters Schriftliche Prüfung am Ende des 3. Lehrjahres Durchschnitt der Erfahrungs- und Prüfungsnote
Muttersprache Durchschnitt Zeugnisnoten des 5. und 6. Semesters Durchschnitt der schriftlichen und mündlichen Prüfung Durchschnitt der Erfahrungs- und Prüfungsnote
Französisch (1) Durchschnitt Zeugnisnoten des 5. und 6. Semesters Durchschnitt der schriftlichen und mündlichen Prüfung Durchschnitt der Erfahrungs- und Prüfungsnote
Englisch (2) Durchschnitt Zeugnisnoten des 5. und 6. Semesters Durchschnitt der schriftlichen und mündlichen Prüfung Durchschnitt der Erfahrungs- und Prüfungsnote
Geschichte und Staatslehre Durchschnitt Zeugnisnoten des 5. und 6. Semesters Mündliche Prüfung am Ende des 3. Lehrjahres Durchschnitt der Erfahrungs- und Prüfungsnote
Mathematik Durchschnitt Zeugnisnoten des 3. und 4. Semesters Schriftliche Prüfung am Ende des 2. Lehrjahres Durchschnitt der Erfahrungs- und Prüfungsnote
Ergänzungsfach Durchschnitt Zeugnisnoten des 3. und 4. Semesters   Erfahrungsnote
  • (1) im Französisch wird das Zertifikat CFS als Prüfung durchgeführt.
  • (2) im Englisch wird das Zertifikat First als Prüfung durchgeführt.